6. Juni 2019

Nachbericht promitto Salon: Gefühlte Unsicherheit in sicheren Zeiten?! - Wie Organisationen mit diesem Phänomen umgehen können

Im Salon haben wir folgende Fragen diskutiert:

  • Welche aktuellen Phänomene führen dazu, dass die gefühlte Unsicherheit steigt?
  • Was setzen Organisationen bereits um, damit sich ihre MitarbeiterInnen auch in unsicheren Situationen wirksam fühlen? Wo liegen dabei die Ansatzpunkte?
  • Wie kann jede/r einzelne von uns einer gefühlten Unsicherheit entgegenwirken


Einblicke in die Diskussion

Anneliese Rohrer, Christian Göttinger, Monika Stickler und viele aktive TeilnehmerInnen diskutierten gemeinsam mit promitto Beraterin Petra Ilic unterschiedliche Dimensionen und mögliche Ansatzpunkte beim Thema gefühlte Unsicherheit.

Das hörte sich zum Beispiel so an…

  • Im Organisationskontext hat sich der Deal verändert. Die Millennials erwarten spannende Aufgaben, einen anderen Führungsstil, dafür gibt es aber auch eine hohe Leistungsbereitschaft. Anders ist das in der älteren Generation, dort gilt noch eher der Sicherheitsgedanke.“ (Christian Göttinger, A1 Group)
  • „Es ist notwendig in der Gesellschaft einen Dialog dahingehend zu starten in die eigene Verantwortung zu gehen. Wir sind ein Land, das schlecht mit Scheitern umgeht. Wir haben keine besonders hohe Risikobereitschaft. Das vergrößert die Unsicherheit.“ (Anneliese Rohrer, Die Presse)
  • „Meine Strategie ist 10 Sekunden für 10 Minuten. Kurz heraustreten, Optionen sehen und dann entscheiden. Sobald ich im Handeln bin, ist die Unsicherheit weg.“ (Monika Stickler, Österreichisches Rotes Kreuz)

Vielen Dank an alle, die diesen Abend mit uns verbracht und mitdiskutiert haben!

Wir freuen uns schon auf den nächsten Salon am 14.11.2019!


Fotos: © Philipp Lipiarski